Willkommen im Weblog des Hochschularchivs der RWTH Aachen!
Hier finden Sie aktuelle Informationen aus allen Bereichen des Hochschularchivs.www.hochschularchiv-aachen.de
Dienstag, 29. September 2009
Weitere alte Aachener Hochschulschriften retrodigitalisiert!
Es handelt sich dabei vor allem um Reden Aachener Rektoren und Hochschullehrer, die anlässlich von Rektoratsübergaben oder anderer Feierlichkeiten wie Kaisers Geburtstag, gehalten wurden. Auch Schriften aus Instituten sind zu finden. Als zeitlicher Rahmen gilt vorerst die Anfangsphase der Hochschule zwischen ihrer Gründung 1870 und dem Ausbruch des ersten Weltkrieges 1914.
Die einzelnen Dokumente sind in der Collection RWTH Aachen University gesammelt und können dort durchstöbert werden."
Insgesamt stehen bereits 33 Dokumente zur Verfügung. Siehe auch hier.
Montag, 21. September 2009
Archivalie des Monats September

Das Landesarchiv Berlin hat uns einen kleinen Schatz überlassen, eine Mitschrift Wasserbau I nach den Vorträgen des Prof. Intze am Polytechnikum zu Aachen 1877/78 von Richard Lichtenberg.
Im folgenden sind das Titelblatt der Mitschrift, sowie die zugehörigen Einträge im Vorlesungsverzeichnis und der Eintrag zu Lichtenberg in der Matrikel zu sehen.



Der Tag des offenen Denkmals im Hochschularchiv
Am Tag des offenen Denkmals (13.09.09) veranstaltete das Hochschularchiv eine Führung durch das alte Regierungsgebäude der Stadt Aachen, in dem seit Juni 2008 Historisches Institut und Archiv der RWTH untergebracht sind. Um 17 Uhr fanden sich ca. 20 Interessierte im Eingangsbereich des Gebäudes ein, nachdem sie meist schon andere Denkmäler Aachens besichtigt hatten. Nach der Begrüßung durch die wissenschaftliche Leiterin des Archivs, Professorin Dr. Christine Roll, erläuterte Maike Schwaffertz im Hof die Baugeschichte des Gebäudes. An der Vorderfront des Gebäudes wurde auf das Denkmal des Vereins „Wege gegen das Vergessen“ für die Opfer des Nationalsozialismus in Aachen aufmerksam gemacht. Es folgte eine ausführliche Erläuterung zu den Separatistentagen im Gebäude und zu den beiden im Treppenhaus angebrachten Gefallenendenkmälern durch Larissa Giewer.
Anschließend skizzierte der Geschäftsführer des Hochschularchivs, Dr. Klaus Graf das Berufsfeld des Archivars sowie die Zuständigkeit des Hochschularchivs und führte anschließend durch die Magazinräume. Anhand ausgewählter Archivalien wurden die verschiedenen Arbeitsschritte des Archivs. erläutert. Wichtige Punkte waren dabei die Bestandserhaltung und der Datenschutz.
Im Benutzerraum, dem Endpunkt der Führung, konnte man noch einen Blick auf diverse Fotos zum Thema „Feste und Feiern an der RWTH“ werfen, bevor der gemütliche Ausklang bei Kaffee und Kuchen die Veranstaltung beendete.
Dienstag, 8. September 2009
Vorlesungsverzeichnis 1870/71 online
Das Hochschularchiv hat sich in den Semesterferien mit der Digitalisierung von Vorlesungsverzeichnissen der RWTH beschäftigt. Es wurde durch die Mitarbeiter betreut und von Praktikanten durchgeführt. Dabei war jeder Praktikant dafür verantwortlich, während seines Praktikums ein Vorlesungsverzeichnis zu digitalisieren und auf die Website des Hochschularchivs hochzuladen. Das Ergebnis für das erste digitalisierte Vorlesungsverzeichnis 1870/71 kann nun online gesichtet werden (einzelne PDF-Dateien). Das älteste Vorlesungsverzeichnis gibt über die Gründungsphase der RWTH Aufschluss.
Freitag, 4. September 2009
Praktikantenausbildung im Hochschularchiv
Die Praktikanten erhalten während ihrer Praktikumszeit Einblicke in die gängige Arbeitsweise des Hochschularchivs und werden in die Arbeitsabläufe miteinbezogen. Dabei können ihre Einsatzbereiche in der Erfassung von Archivmaterial (Akten, Photos ...), Mitarbeit bei Präsentationen des Hochschularchivs, Betreuung von Archivbenutzern, Beantwortung von telefonischen und schriftlichen Anfragen, Digitalisierung von Beständen und sonstigen Büroarbeiten liegen.
Im Rahmen des Praktikums werden ferner den Praktikanten in so genannten Unterrichts-Modulen Einblicke in weitere Bereiche der Archivarbeit gewährt. Dazu gehören die Module Archivrecht, Bibliothek, Registratur, Bestandserhaltung, Webseiten- und Weblogpflege, Arbeit mit MS-Exel-und Wordprogramm, Paläographie. Die Module werden von den dafür zuständigen Archivmitarbeitern gehalten.
Voraussetzungen die für die Aufnahme eines Praktikus im Hochschularchiv sind in der Regel:
- Student/in der RWTH (Fachrichtungen Geschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Politikwissenschaften...)
- Erfahrung im Bereich der gängigen EDV-Anwendungen
- Selbstständige Arbeitsweise
Das Praktikum wird mit 150€ Pauschalbetrag vergütet und umfasst üblicherweise 15-20 Stunden pro Woche. Ausnahmsweise können Abweichungen von dieser Vorgabe vereinbart werden.
Das Hochschularchiv-Team bestehend aus Prof. Dr. Christine Roll (wissenschaftliche Leitung), Dr. Klaus Graf (Geschäftsführer) und den studentischen Hilfskräften, ist stets bemüht, eine freundliche und kompetente Betreuung der Praktikanten zu gewährleisten, um damit ein angenehmes und arbeitsfruchtbares Klima zu schaffen.
Siehe auch: Bericht von Praktikant Simon Heesel
Freitag, 28. August 2009
Simon Heesel: Mein Praktikum im Hochschularchiv
Nach 4 Wochen Praktikum im Hochschularchiv kann ich ein positives Resümee ziehen.
Vom ersten Tag an standen mir und allen anderen Praktikanten die Mitarbeiter des Archivs helfend zur Seite. Genauso wurde ich von Beginn an in die laufenden Projekte des Archivs integriert.
Da die Ausstellung zum Thema „100 Jahre Frauenstudium“ immer näher rückt, verbrachte ich in den letzten vier Wochen viel Zeit mit der Adressrecherche zu den Doktorandinnen der RWTH. Diese werden aufgrund einer geplanten Umfrage ermittelt. Mit Hilfe von Serienbriefen beziehungsweise Serien-E-Mails werden die Fragebögen schließlich an die ermittelten Adressen verschickt.
Da sich die Praktikantinnen und Praktikanten im Archiv der RWTH Aachen an einem Praktikantenleitfaden, der ihnen viele Aufgaben und Möglichkeiten zur Gestaltung des Praktikums bietet, orientieren können, blieb dies jedoch bei weitem nicht meine einzige Aufgabe.
Neben der Adressrecherche war ich mit der Digitalisierung eines Vorlesungsverzeichnisses, mit dem Korrekturlesen der Findbuchdatei, mit dem Beantworten einer Anfrage an das Archiv und mit der Erstellung einer Arbeitsanleitung zur Adressrecherche im Internet beschäftigt.
Ich habe das Vorlesungsverzeichnis aus dem Semester 1870/71 eingescannt, mit Anmerkungen zum Inhalt versehen und auf die Website des Archivs hochgeladen.
Die Findbuchdatei, welche auf der Homepage des Archivs zu finden ist, habe ich (natürlich nur zu einem kleinen Teil) einer inhaltlichen Prüfung wie auch einer Rechtschreibprüfung unterzogen. Für Fehler und die Erleichterung einer späteren Korrektur habe ich eine Excel-Tabelle angelegt, an der die nachfolgenden Praktikanten weiterarbeiten können.
Zu der Anfrage bezüglich einer bestimmten Person an das Archiv habe ich nach der Sichtung der vorhandenen Akten beziehungsweise Matrikelbücher und Vorlesungsverzeichnisse eine Antwortmail mit den entsprechenden Informationen erstellt.
Die Arbeitsanleitung zur Adressrecherche im Internet dient nachfolgenden Praktikanten und auch anderen Mitarbeitern bei einer möglicherweise in Zukunft anstehenden Rechercheaktion als Leitfaden und Hilfe.
Darüber hinaus sorgten verschiedene Lehrmodule, die von den Mitarbeitern des Archivs gehalten wurden, für Abwechslung und lehrreiche Stunden. Die Module umfassten die Themen ‚Archivrecht’, ‚Recherchemöglichkeiten’, ‚Bestandserhaltung’, ‚Websitegestaltung und Onlinepräsentation’ sowie ‚Registratur und Ablage’.
Die Einführung des Praktikantenleitfadens ist sehr sinnvoll, da man zu jedem Zeitpunkt eine Übersicht zu den zu erledigenden Aufgaben zur Einsicht hat. Auf diese Weise kann man sein Praktikum zeitlich gut planen.
Auch die Module haben mir sehr gut gefallen. So kann man als Praktikant, auch bei einem kürzeren Praktikum, einen Einblick in alle Bereiche des Archivwesens bekommen.
Die vier Wochen im Hochschularchiv der RWTH Aachen haben sich für mich in jeder Hinsicht gelohnt. Die Arbeit habe ich gerne erledigt und darüber hinaus habe ich noch ein nettes Archiv-Team kennengelernt. Jedem, der sich für die Archivarbeit interessiert, kann ich also ein Praktikum im Archiv der RWTH empfehlen.
Montag, 24. August 2009
Neue Öffnungszeiten
| Montag | 10.00 - 14.00 |
| Dienstag | 10.00 - 18.00 |
| Mittwoch | 10.00 - 14.00 |
| Donnerstag | 10.00 - 18.00 |
| Freitag | 10.00 - 18.00 |
Eine kurze Mitteilung vor dem Besuch des Hochschularchivs ist auf jeden Fall zu empfehlen.
Führung durch das Aachener Regierungsgebäude und das Hochschularchiv am "Tag des offenen Denkmals" am 13. September

Foto: Norbert Schnitzler (cc-by-sa)
Im Juni 2008 bezogen das Historische Institut und das Hochschularchiv der RWTH Aachen ein geschichtsträchtiges Gebäude am Theaterplatz. Das alte Regierungsgebäude imponiert seinen täglichen Besuchern nicht nur aufgrund seiner klassizistischen Architektur, die es seinem Architekten, dem „Schinkel von Aachen“ Johann Peter Cremer, verdankt, sondern auch durch historische Erinnerungen.
Freitag, 14. August 2009
Neues Lebensbild über Friedrich von Kühlwetter

Die Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts hat dem Hochschularchiv freundlicherweise eine Dublette des jüngsten Bandes der Westfälischen Lebensbilder (Bd. 18, Münster 2009) überlassen, in der Mechthild Black-Veldtrup vom Staatsarchiv Münster Friedrich von Kühlewetter (1809-1882) würdigt (S. 60-78). 1848 wurde er ein zweites Mal zum Regierungspräsidenten von Aachen ernannt. "Seine wichtigste Leistung in dieser Zeit ist die Gründung des 'Polytechnicums', der Technischen Hochschule in Aachen, der zweiten in Nordwestdeutschland nach dem Polytechnicum in Braunschweig" (S. 66). Illustriert ist der Beitrag mit einer Schwarzweiß-Reproduktion des Gemäldes, das der Aachener Professor Franz Reiff 1870 anfertigte und das zum Bestand des Reiff-Museums der RWTH gehört (unser Bild).
Donnerstag, 13. August 2009
Bericht über unsere Hauptgebäude-Präsentation
Dienstag, 21. Juli 2009
Doktorandinnen der RWTH gesucht!
Ein Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit den Wissenschaftlerinnen an der RWTH von 1909-2009. Zunächst sollen statistische Erhebungen den Wandel der Promotionszahlen in den einzelnen Fakultäten darstellen. Außerdem möchten wir anhand von ausgewerteten Fragebögen und Interviews zeigen, wie sich die Forschungsmöglichkeiten für Frauen verändert haben.
Kontaktaufnahme bitte per Mail an archiv@rwth-aachen.de.
Freitag, 26. Juni 2009
Archivalie des Monats Juli
Video zum Hauptgebäude
Für die noch laufende Ausstellung über das RWTH Hauptgebäude haben Caroline Donner und Maike Schwaffertz dieses Video erstellt.
Donnerstag, 25. Juni 2009
100 Jahre Frauenstudium an der RWTH - Die Gleichstellungsstelle

Das gegen Ende des Jahres 2007 durch das Hochschularchiv ins Leben gerufene Projekt „100 Jahre Frauenstudium an der RWTH“ steht kurz vor seiner Fertigstellung und wird am 20. November in Form einer Tagung/Ausstellung eröffnet werden. Inhalt dieses Projektes ist unter anderem ein Ausstellungsteil zur Gleichstellungsbeauftragten (vormals Frauenbeauftragte) an der RWTH Aachen. Die Geschichte der Gleichstellungsbeauftragten, die auch gleichzeitig die Geschichte der Frauenbewegung an der RWTH repräsentiert, begann bereits im Jahr 1981, in welchem auf einer Frauenvollversammlung die Gründung eines autonomen Frauenprojekts beschlossen und auch erstmals offiziell die Forderung nach der Einrichtung einer sogenannten „Frauenreferentin“ artikuliert wurde. Die RWTH sollte dieser Forderung jedoch erst 10 Jahre später, als letzte Hochschule in NRW, mit der Wahl von Prof. Dr. Brigitte Gilles zur Frauenbeauftragten, nachkommen. Im Jahr 1994 trat schließlich die heute noch amtierende Gleichstellungsbeauftragte Dipl.-Ing. Marlies Diepelt die Nachfolge von Brigitte Gilles an.
Christian Schiffer und Kathrin Waden, Praktikanten des Hochschularchivs, beschäftigen sich mit der Erarbeitung dieses Ausstellungsteils, der die Geschichte der Gleichstellungsbeauftragten thematisiert. Hierzu wurde verschiedenes Aktenmaterial der Gleichstellungsstelle gesichtet, ausgewertet und mit dem Programm Midosa XML elektronisch erfasst. Das für die Ausstellung vorgesehene Konzept wird voraussichtlich drei Themenschwerpunkte beinhalten: Neben einer Chronologie zur Entwicklung der Gleichstellungsstelle, die von den frühen 1980er Jahren bis in die Gegenwart reicht, wird der Ausstellungsteil über die Aufgaben und Initiativen, wichtige Persönlichkeiten und das Bild der Gleichstellungsstelle in der öffentlichen Presse informieren.
Dienstag, 16. Juni 2009
Erfolgreiche Teilnahme am Geschichtswettbewerb
Die SchülerInnnen arbeiten seit mehr als einem Jahr freiwillig an dem Projekt "100 Jahre Frauenstudium an der RWTH" mit, und wir nutzten das diesjährige Thema "Helden: verehrt - verkannt - vergessen" dazu, auf die besondere Leistung von zwei Aachener Frauen aufmerksam zu machen: Luise Hensel (1798-1876) , Franziska Schervier (1819-1876). Luise Hensel, die Verfasserin des bekannten Gedichtes "Müde bin ich", war fünf Jahre als Lehrerin am Aachener St. Leonhardt-Stift beschäftigt und unterrichtete neben Franziska Schervier auch Pauline von Mallinckrodt (1817-1881) und Clara Fey (1815-1894).
Nicht zuletzt der Prägung durch Hensels Glauben ist es zu verdanken, dass diese drei Schülerinnen Zeit ihres Lebens der caritativen-sozialen Bewegung angehörten. Franziska Schervier gründete den Orden "Arme Schwestern vom Hl. St. Franziskus", Clara Fey ist die Gründerin der katholischen Kongregation der "Schwestern vom armen Kinde Jesus", und Pauline von Mallickrodt gründete den Orden der "Schwestern der christlichen Liebe". Alle drei legten einen besonderen Schwerpunkt auf die Krankenpflege (Schervier), Waisenkinder und Kinder armer Eltern (Fey) oder setzten sich für Mädchenbildung ein (Mallinckrodt).
Wir erforschten außerdem, wie sichtbar unsere "Heldinnen" heutzutage im Aachener Stadtbild sind und fanden nach ihnen benannte Schulen und Straßen, sowie Gedenktafeln, Denkmäler und auf den Aachener Friedhöfen ihre Grabstätten.
Dienstag, 2. Juni 2009
Über 50 Einträge in diesem Weblog
Archivalie des Monats: Juni
Bei der Archivalie des Monats Juni 2009 handelt es sich um Aquarelle des ehemaligen Professors und zeitweiligen Rektors der RWTH Aachen, Otto Gruber.
Otto Gruber(16. Mai 1883 – 24. Januar 1954) war ein deutscher Architekt und von 1934-1937 Rektor der RWTH Aachen. Gruber studierte an den Technischen Hochschulen Karlsruhe und München Architektur. 1914 wurde er promoviert und 1921 zum Privatdozenten ernannt, bevor er 1924 zum ordentlichen Professor berufen wurde. Am 01. Oktober 1928 folgte er dem Ruf an die RWTH Aachen, wo er als ordentlicher Professor den Lehrstuhl für Baukonstruktionslehre, Baugefügelehre und Baustofflehre übernahm. Bis zu seiner Emeritierung 1950 blieb er in Aachen und war zeitweise 1934-1937 Rektor der Hochschule. Gruber ist aufgrund seiner Rolle als Rektor in der NS-Zeit umstritten. Obschon er erst 1936 in die NSDAP eintrat, nahm er bei seiner Antrittsrede klar Stellung für Adolf Hitler und förderte in seiner Amtszeit die Nazifizierung der RWTH. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Gruber aufgrund von Empfehlungsschreiben entlastet und konnte seine Forschungen unbehelligt fortsetzen.
Otto Gruber hat sehr viele Aquarelle gezeichnet, die dem Hochschularchiv überlassen wurden und den bereits vorhandenen Teilnachlass (Schriftstücke und Skizzenbücher) von Otto Gruber ergänzen, der in unserem Findbuch aufgelistet ist. Die beiden hier zu sehenden Aquarelle stammen aus seiner Studenten- und Assessorzeit.
Präsentationseröffnung Hauptgebäude
Das Hochschularchiv eröffnet am 08. Juni 2009 um 15 Uhr im Gang vor dem Rektorat im Hauptgebäude die aktuelle Präsentation: "Das Hauptgebäude. Eine Präsentation über die Geschichte des Zentralbereichs der RWTH Aachen". Hierzu ergeht herzliche Einladung.Anhand von Fotos, Akten und gedruckten Stichen wird die Baugeschichte des Hauptgebäudes dargestellt.
Besonderes Augenmerk wird auf die Gedenktafel um die Aachener und Münchener Aula gerichtet. Von studentischer Seite wurde darauf aufmerksam gemacht, dass diese als Heldenverehrung gesehen werden könnte. Außerdem hat das Hochschularchiv in der Wikipedia einen Artikel über das Hauptgebäude verfasst. Mittels eines Semapediacodes, der neben der Gedenktafel angebracht wird, kann jeder Inhaber eines Fotohandys, der die kostenlose QR-Reader-Software installiert hat, den Code abfotografieren und dann auf seinem Handy den Wikipediaartikel lesen.
Die Präsentation wird voraussichtlich bis Ende des Jahres zu sehen sein. Führungen durch die Präsentation sind nach Absprache mit dem Hochschularchiv möglich.

Dienstag, 12. Mai 2009
Archivalie des Monats Mai
Das Hauptgebäude wurde 1865-70 unter der Leitung von Architekt Ferdinand August Robert Cremer gebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurden 70% des Baubestands der Hochschule zerstört, das Hauptgebäude brannte bei einem Bombenangriff aus. 1944-1947 wurde das stark beschädigte Hauptgebäude wieder instand gesetzt. 1951 konnte das Hauptgebäude wieder vollkommen hergestellt werden.Die Skulpturen auf der Attika des Hauptgebäudes und im Treppenaufgang zur Aula sind seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen.
Bei dieser Zeichnung handelt es sich um einen „Schnitt durch das Vestibül und Treppenhaus“. Man sieht im Querschnitt die innere Gestaltung des Hauptgebäudes. Auf der linken Bildseite ist der damalige Vorplatz des Gebäudes dargestellt, der Aufgang zur Aula und rechts die Fassade, hinter der sich die Aula befindet. Besonders der Aufgang zur Aula ist mit einigen Skulpturen imposant gestaltet.
Am 08. Juni 2009 um 15h wird im Hauptgebäude eine Präsentation des Hochschularchivs über die Geschichte des Hauptgebäudes eröffnet.
Freitag, 8. Mai 2009
Institutsgebäude der Werkstoffkunde - ein Kulturdenkmal
Knut Stegmann: Das Institut für Werkstoffkunde der RWTH Aachen. In: Denkmalpflege im Rheinland 26 (2009), Heft Nr. 1. S. 23-27 (auch online: PDF) würdigt das von dem Vorstand der Staatlichen Bauleitung der TH Aachen, Karl Schlüter (1907-1993), entworfene Institutsgebäude des Instituts für Werkstoffkunde. Das ab 1957 erbaute Gebäude ist ein bemerkenswertes Stück Architektur der 1950er Jahre. Ein Keramikmosaik an der Nordwestfassade und die Holzintarsienwand im Foyer stammen von dem Alsdorfer Künstler Ludwig Schaffrath. Aufgrund eines denkmalpflegerischen Gutachtens von Stegmann wurde der Bau in die Denkmalliste der Stadt Aachen eingetragen.
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